Die vier Prüfungsteile werden im papierbasierten TestDaF getrennt ausgewertet.
Im Lese- und Hörverstehen werden die Antwortbögen maschinell erfasst, d.h. mit einem Scanner. Die Leistungen in den Prüfungsteilen Mündlicher und Schriftlicher Ausdruck bewerten erfahrene und geschulte Beurteilende anhand von vorgegebenen Kriterien.

In den Prüfungsteilen Leseverstehen und Hörverstehen bekommen Sie für jedes richtig gelöste Item, d.h. jede richtig gelöste Teilaufgabe, einen Punkt. Im Prüfungsteil Hörverstehen werden Ihre Lösungen zu den Kurzantwortaufgaben zuvor von erfahrenen und geschulten Beurteilenden bewertet. Die Summe der richtigen Antworten wird dann einem TestDaF-Niveau (TDN) zugeordnet.
Oft erreicht uns von Teilnehmenden die Frage, wie viele Punkte man benötigt, um z.B. im Leseverstehen eine TDN 4 zu erreichen. Auf diese Frage gibt es keine Antwort, die für alle Testsätze gleich gilt. Warum ist das so?
Die Schwierigkeit der einzelnen Aufgaben im Leseverstehen und Hörverstehen kann sich von Prüfung zu Prüfung leicht unterscheiden. Da aber alle TestDaF-Prüfungen gleich schwierig sein sollen, wird die Mindestzahl der Punkte, die man für eine TDN 3, TDN 4 oder TDN 5 benötigt, für jeden Testsatz einer Prüfung mit Hilfe von statistischen Analysen neu ermittelt.

Prüfungserfahrene und speziell geschulte Beurteilende lesen und bewerten die Texte. Dabei achten sie – kurz gesagt – auf Folgendes:

Die 7 Aufgaben im Mündlichen Ausdruck sind unterschiedlich schwierig. Jede Aufgabe ist einem der drei TestDaF-Niveaus TDN 3, TDN 4 oder TDN 5 zugeordnet.
Mit dem TestDaF-Zertifikat weisen Sie nach, über welche Fähigkeiten Sie in Deutsch als Fremdsprache verfügen.