Mit dem onDaF können alle, die Deutsch als Fremdsprache lernen, ihre Sprachkenntnisse überprüfen – schnell und unkompliziert.
Der onDaF ist ein Lückentest, dessen Aufbau dem C-Test-Prinzip folgt. Das heißt, in acht kurzen, authentischen Texten werden durch systematische Tilgung von Wortteilen jeweils 20 Lücken erzeugt. Teilnehmende haben die Aufgabe, in jedem Text die Lücken korrekt zu ergänzen. Für jede korrekte Ergänzung gibt es genau einen Punkt.
Die Testergebnisse werden einmal als Gesamtzahl der Punkte, zum anderen analog zu den Stufen A2 bis C1 des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen des Europarats in einem Sprachzertifikat festgehalten.
Zu den wichtigsten Anwendungsbereichen des onDaF zählen:
Zuweisung von Studierenden zu Sprachkursen im Rahmen des universitären Fremdsprachenunterrichts
Sprachstandsmessung bei der Prüfung von Bewerbungen ausländischer Studieninteressierter um ein Stipendium des DAAD
Individuelle Rückmeldung des allgemeinen Sprachstands an Lernende, Dokumentation des Lernfortschritts (z. B. nach Abschluss eines Online-Kursmoduls bei der Deutsch-Uni Online, DUO)
Hilfe bei der Vorbereitung auf differenziertere Sprachprüfungen im Hochschulkontext (insbesondere TestDaF)
Ermittlung der deutschen Sprachkenntnisse im Vorfeld der Erfassung der Studierfähigkeit ausländischer Studieninteressierter (TestAS)
Alle Phasen und Komponenten des onDaF stützen sich komplett auf das Internet. Das heißt, Registrierung der Teilnehmenden, Einrichtung und Verwaltung von Testterminen, Buchung von Testterminen, Testbearbeitung und Ergebnisermittlung erfolgen ausschließlich über das Internet. Für die Testabnahme steht ein weltweites Netz von TestDaF-Testzentren, DAAD-Lektoraten, Sprachinstituten, Sprachschulen und anderen vom TestDaF-Institut eigens lizenzierten Einrichtungen zur Verfügung.
Alle im onDaF eingesetzten Aufgaben unterliegen sorgfältigen Qualitätskontrollen. In umfangreichen Erprobungen mit unterschiedlich weit fortgeschrittenen Deutschlernenden an DAAD-Lektoraten und TestDaF-Testzentren werden die am besten geeigneten Aufgaben ermittelt. Die ausgewählten Aufgaben werden zusammen mit ihrer Schwierigkeit und anderen Qualitätsmerkmalen in einer computerisierten Itembank gespeichert und stehen für Testanwendungen bereit.