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Entwicklung der Prüfungsteilnehmenden:
Nach stetigen jährlichen Zuwächsen haben 2010 18.528 ausländische Studierende und Wissenschaftler am TestDaF teilgenommen. Seit 2001 haben mehr als 120.000 Teilnehmende den TestDaF abgelegt.
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Anzahl der Testzentren:
Der TestDaF kann an 419 Testzentren in 91 Ländern abgelegt werden. Größte Teilnehmergruppe sind die Chinesen, gefolgt von der Russischen Föderation sowie Bulgarien, der Türkei, der Ukraine und Polen.
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Anzahl der Länder:
Der TestDaF kann in immer mehr Ländern abgelegt werden. Im Jahr 2010 haben 341 Testzentren in 79 Ländern die Prüfung TestDaF angeboten. Insgesamt sind Testzentren in 91 Ländern lizenziert. Seit 2010 wird der TestDaF auch in Benin, der Elfenbeinküste, dem Senegal, den Vereinigten Arabischen Emiraten und auf den Philippinen angeboten; auch in Deutschland entstanden weitere Testzentren.
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Herkunft der Prüfungsteilnehmenden:
Bisher haben Deutschlernende aus 180 Ländern am TestDaF teilgenommen. Die am stärksten vertretene Nation ist China. 2010 stammten über 6.200 Teilnehmende (33,6 % aller Teilnehmenden) aus diesem Land. China ist auch das Land mit den höchsten Zuwachsraten. Die Zahl der chinesischen Teilnehmenden stieg zwischen 2009 und 2010 um 14,3 %. Auf Platz zwei der größten Teilnehmerländer liegt die Russische Föderation. Von hier kamen 2010 mehr als 1.700 Teilnehmende (9,4 % von allen).
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Prüfungsergebnisse:
Fast jeder dritte Teilnehmende (29,2 %) erreicht in allen vier Teilprüfungen die TestDaFNiveaustufe (TDN) 4 oder besser und erfüllt damit die sprachlichen Zulassungsvoraussetzungen für das Studium in Deutschland. Weitere 40 % kommen in allen Prüfungsteilen auf die TDN 3 oder besser, bleiben aber in mindestens einem Prüfungsteil unter der TDN 4. Diese Teilnehmenden können von den Hochschulen zugelassen werden, müssen es aber nicht. Damit erhalten 69,2 % der Teilnehmenden ein Zeugnis mit uneingeschränkter oder eingeschränkter sprachlicher Zulassungsfähigkeit. In 30,8 % der Prüfungen liegt die Leistung in mindestens einem Prüfungsteil unter der TDN 3 und reicht somit nicht als Sprachnachweis für ein Studium.
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Prüfungsergebnisse und Geschlecht:
Frauen erreichen deutlich bessere Ergebnisse als Männer. Während 34,9 % der Frauen in allen vier Teilprüfungen die TDN 4 oder besser erzielen, sind dies nur 20,9 % der Männer. Der Anteil der Frauen an den TestDaF-Teilnehmenden liegt bei 58,5 %, der Anteil der Männer bei 41,5 %.
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Prüfungsergebnisse nach In- und Ausland:
Betrachtet man die Gesamtzahl aller Teilnehmenden seit 2001, waren Deutschlernende, die im Heimatland den TestDaF abgelegt haben, erfolgreicher als diejenigen, die sich in Deutschland prüfen ließen. Dieser Trend hat sich in den letzten Jahren jedoch umgekehrt.
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Prüfungsergebnisse und Herkunftsland:
Die Top 10 der Herkunftsländer zeigen deutliche Unterschiede bei den Prüfungsergebnissen. Auffällig ist das gute Abschneiden der Osteuropäer, im Gegensatz zu Teilnehmenden aus China, der Türkei oder Südkorea.
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Ergebnisse der Prüfungen im Vergleich:
Die Ergebnisse der einzelnen Testereignisse weichen, je nach Land und Zeitpunkt der Durchführung, mehr oder weniger stark vom allgemeinen Leistungsdurchschnitt ab. Besonders gravierend ist hier der Unterschied zwischen den „C-Prüfungen“, die ausschließlich in China durchgeführt werden, und den „T-Prüfungen“, die weltweit angeboten werden. Bisher lässt sich kein stabiler Trend zur Besserung der Ergebnisse beobachten. Besonders der Prüfungsteil Hörverstehen stellt für chinesische Teilnehmende oft eine hohe Hürde dar.
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